Ratschläge für die Behandlung von Vulvodynie und Dyspareunie

Was ist denn Vulvodynie?

Vulvodynie ist eine Krankheit, die zumeist mit Gemütszuständen und der allgemeinen physischen, psychischen Konstitution des Patienten zu tun haben. Die Vulvodynie ist eine Krankheit, die nur Frauen betrifft. Wie der lateinische Name schon ansatzweise verrät, geht es bei der Vulvodynie um den Geschlechtsbereich der Frau, insbesondere um Vulva und Vagina. Die Krankheit, früher auch oft fälschlich als “Scheidenkrampf” bekannt, zeigt sich in einer ganz besonderen Überempfindlichkeit dieses Areals. 

  • Pilzinfekte 
  • Infektionen
  • Feigwarzen 
  • Zysten 
  • Falsche Ernährung 

Vulvodynie

Welche sind die besten Behandlungsmöglichkeiten für Vulvodynie?

Die Vulvodynie kann nicht nur Ursache haben, sehr häufig ist auch einfach kein Grund für den Ausbruch der Krankheit zu erkennen. Unangenehm zumindest, da die Vulovodynie (mit Dysästhesie als Oberbegriff) in starker Berührungsempfindlichkeit der (meist äußeren) Geschlechtsorgane resultiert, die starke Schmerzen bei der Penetration hervorrufen, gestaltet sie den Geschlechtsverkehr zu einer machnchmal unmöglichen, aber zumindest ungemein schmerzhaften Angelegenheit. 

Dyspareunie

Man könnte fast sagen, die Behandlungsmethoden für Vulvodynie sind so breit gefächert, wie die Ursachen der Krankheit selbst. Diese Ursachen können also psychischer Art sein, Depressionen, Trauer, Alltagsstress oder aber ganz handfeste Ursachen wie Feigwarzen, Pilzinfektionen oder die Nutzung von nicht verträglichen Intimpflegemitteln, auch falsche Ernährung. Neben dieser Ursachenbekämpfung mit beispielsweise Antibiotika, könnte Seelentherapie, die Einnahme von Antidepressiva, Antikonvulsiva helfen. 

Und was ist Dyspareunie?

Dyspareunie bezeichnet Schmerzzustände im kompletten Intimbereich, die vor allem bei der Penetration aber ebenso danach auftreten können. Das können sein scheidender Schmerz, Jucken, Brennen, nur ein Engegefühl, Stechen.Die Schmerzen können in Vulva, Vagina, an der Klitoris oder auch im Dammbereich auftreten. Die Schmerzen können eine Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur hervorrufen (daher der veraltete Begriff Scheidenkrampf). Es gibt eine organische und eine nichtorganische Dyspareunie: https://www.vaginismus-selbsthilfe.de/dyspareunie/ – ein Oberbegriff für Schmerzen im Intimbereich. 

Was sind die wichtigsten Dinge, die man gegen Dyspareunie unternehmen kann?

Bei jeder dieser Krankheiten, ob Dyspareunie, Vaginismus, Vulvodynie oder Dysästhesie genannt, empfiehlt sich jedenfalls als Therapie ein intensives Training des sogenannten “Schmetterlingsmuskels” also ein Training der Beckenbodenmuskulatur. Auch Psychotherapeutische Ansätze sind wertvoll. Ein weiteres gutes Mittel zum diesem Training aber auch zu einer gewissen Desensibilisierung sind die bekannten Liebeskugeln.oder auch Joni-Eier. 

Vulvodynie ist eine Krankheit

Fazit

Wer unter Dyspareunie oder Vulvodynie Symptomen und Beschwerden leidet, muss diesen Zustand nicht schweigend ertragen. Es gibt zwar zahlreiche Ursachen für die Schmerzen – es können Pilzinfektionen, traumatische sexuelle Erlebnisse, Warzen, Zysten oder allergische Kontakt Reaktionen und mehr sein. Doch Therapie, therapeutische Behandlung, Beckenbodenmuskulatur Training und Medikamente können in den meisten aller Fälle rasche Abhilfe schaffen. Ein Besuch eines Arzt,  Gynäkologen ist auf jeden Fall der sinnvollste Weg, diesem Krankheitsbild zu begegnen. Bei einem solchen Kontakt ist natürlich Datenschutz und Verschwiegenheit über alle Informationen selbstverständlich.   

  1. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-482016/endometriose-mehr-als-nur-regelschmerzen/
  2. https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/grossbritannien-wie-ein-mann-seinen-schmerzen-wegschwamm-a-1193267.html