Unter Vaginismus leiden immer mehr Frauen, doch was kann man dagegen tun?

Was genau ist diese Krankheit und wie kann man sie bestmöglich behandeln?

Woher kommt der Vaginismus

Der Vaginismus ist eine sexuelle Funktionsstörung, landläufig auch bekannt als Scheidenkrampf. Neueste Forschungen löschen dabei den indizierten Krampf der Scheide – der Verschluss der Vagina beim Vaginismus – es lässt sich kein Tampon, kein Finger, kein Penis, nichts ohne Schmerzen einführen – ein Krampf ließe sich nicht nachweisen. Was ist Vaginismus? Man kann die Krankheit Vaginismus eher als psychische Krankheit, als eine Schmerzstörung betrachten. Dabei kann sie durchaus auch organische Ursachen haben.

Was kann gegen einen Vaginismus getan werden?

Vaginismus kann man – um bei der Verkrampfung zu bleiben, als Krampf des Denkens bezeichnen. Hilfe findet sich in Meditation, Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur – des sogenannten Schmetterlingsmuskels. Diese Praxis des Beckenbodentrainings wird im Übrigen auch im Tantra, in den Niederschriften der Kamasutra empfohlen. Es existieren verschiedene Arten von Vaginismus.

  • “Konsistenter Vaginismus“ immer dann, wenn man probiert, etwas in die Vagina einzuführen.
  • „Globaler Vaginismus“ ist nicht abhängig von Partnern und Umständen
  • „Situationsbedingter Vaginismus“

Woher kommt der Vaginismus, was ist die Ursache?

Was kann gegen einen Vaginismus

Die Quelle, der Urgrund für die diversen mehr oder minder schweren Fälle von Vaginismus, können weit in der Vergangenheit liegen. Mag die Ursache in einer Kindheitserinnerung sein, auch eine Vergewaltigung ist möglich – ähnlich schlimme Ereignisse – die jedenfalls ein schweres Trauma hinterlassen – ihre Auswirkungen im Vaginismus finden. So sind Psychotherapie, klärende Gespräche über die Sexualitäz mit einem Psychiater neben dem Muskeltraining und den Entspannungsübungen von großer Wichtigkeit.

Hilft Meditation gegen Vaginismus?

Vaginismus ist die Manifestation von negativen Gedanken bezüglich seines Geschlechts, dessen Funktion im Leben. Meditations- und Entspannungsübungen, autogenes Training aber auch die Muskelentspannung nach Jacobson können durchaus hilfreich sein. Zuvorderst wird aber immer der Beckenboden mit dem Schmetterlings Muskel das Ziel eines Trainings sein, die Krankheit zu besiegen. Auch der Einsatz von Liebeskugeln ist sinnvoll.

Wo finde ich Anleitungen zum Kampf gegen den Vaginismus?

Kampf gegen den Vaginismus

Wer sich durch das Internet (Datenschutz) klickt, auf der Suche nach Entspannungsmethoden, wird auf unendlich viele Seiten, auch zum Kontakt, treffen. Es gibt Facebookgruppen, Blogs, eine wahre Unmenge an “relaxing sound”, auch Anleitungen zu Atemübung, Einführung in die Meditationsmethoden. Natürlich sind da auch sehr intelligente Bücher zum Thema, ob es nun die Hilfe beim Vaginismus oder die Entspannungsmethode an sich ist.

Fazit

Wer unter Vaginismus leidet, sollte sich von einem Therapeuten behandeln lassen, einem Yoga-Lehrer suchen, sollte an Kursen zum Beispiel der VHS teilnehmen, um mittels einer Therapie Entspannung in Körper und Geist zu finden, die Angst, die Ängste aufzulösen. Der Muskel, der den Beckenboden kontrolliert sollte mit speziellen Atemübungen trainiert werden. Wird mit dem Beckenbodenmuskel wirklich nachhaltig geübt, gewinnen Mann und Frau nach einer Zeit die absolute Kontrolle über ihren Unterkörper, über Orgasmus und auch Erektion, Ejakulation, über den gesamten Vorgang des Geschlechtsverkehr.

  1. https://www.merkur.de/leben/gesundheit/frau-jahren-noch-jungfrau-einem-grund-traurig-macht-zr-9986556.html
  2. https://www.stern.de/kultur/buecher/buch-von-deborah-feldman–unorthodox—leben-unter-fundamentalisten-6737162.html